Zurück zur Startseite

Tagung Leibgedächtnis & Therapie

Vom 31.03.-02.04.2011 fand in Kooperation zwischen der Universität Heidelberg und der Semnos Akademie ein Kongress rund um das Thema Leibgedächtnis und Kreative Leibtherapie statt.

Rückblick:

Vom 31. März bis 2. April beschäftigten sich in Heidelberg mehr als 250 Fachkräfte mit dem Leibgedächtnis und seinen Nutzungsmöglichkeiten in der Therapie. Veranstaltet hatten die Tagung die Universitätsklinik, die Universität Heidelberg sowie die Semnos-Akademie Neukirchen-Vluyn.
In acht Hauptvorträgen wurden philosophische und therapeutische Aspekte des Leibgedächtnisses beleuchtet, u.a. von Prof. Waldenfels und Prof. Thomas Fuchs sowie Dr. Udo Baer, Gabriele Frick-Baer und Dr. Waltraut Barnowski-Geiser. In mehr als 30 Workshops und 33 Vorträgen erfuhren die Teilnehmenden ein breites Spektrum von Forschungen, Praxisberichten und theoretischen Beiträgen.
Wichtig waren zwei große Einsichten und Erfahrungen:
Erstens, das Leibgedächtnis als implizites Gedächtnis des Erlebens und damit des Körpers, der Sinne, der Gefühle, der Szenen usw. ist breiter und nachhaltiger, als das explizite kognitive Gedächtnis. Deshalb muss Therapie immer auch und – wie Viele meinen – vorrangig das Leibgedächtnis einbeziehen und ansprechen.
Zweitens war die Tagung ein sehr fruchtbarer Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Kaum jemand war mit allen Beiträgen einverstanden und das war auch gut so. Es gab Reibungen und Diskussionen, die am Ende viele Bereicherungen und Anregungen hervorgebracht haben.

Fazit:
Therapeut/innen und Wissenschaftler/innen sind auf der Suche. Nach Wegen der Hilfe und nach Wegen der Erkenntnis. Das eint sie und das sollte die Voraussetzung für fruchtbare Dialoge und gegenseitige Bereicherung sein. Dass dies möglich ist, zeigte die Heidelberger Tagung.


  • Startseite
  • Über uns
  • Semnos-Theorie-Seminare
  • Semnos-Veranstaltungen
    • Semnos Forschungsprojekt
  • Links
  • Kontakt
Semnos Akademie